Mondlauf
Die Planeten in diesem Monat. Die Fotos entstanden an der Sternwarte Aachen
Merkur
wandert im Januar durch die Sternbilder Schütze und Steinbock. Der innerste Planet des Sonnensystems bewegt sich - von der Erde aus gesehen - immer in der Nähe der hellen Sonne und ist daher schwierig zu beobachten. In diesem Monat ergibt sich keine Gelegenheit zur Beobachtung.
Venus
wandert ebenfalls vom Schützen in den Steinbock. Sie bewegt sich in diesem Monat - von der Erde aus gesehen - zu nahe an der hellen Sonne und bleibt unsichtbar.
Mars
befindet sich im Januar - von der Erde aus gesehen - in der Nähe von Merkur und Venus. Er wandert vom Schützen in den Steinbock und kann ebenfalls nicht beobachtet werden.
Jupiter
wandert durch die Zwillinge. Am 10. Januar erreicht er seine Oppositionsstellung. Er steht dann der Sonne - von der Erde aus gesehen - genau gegenüber. Die Zeit um die Oppsition ist der beste Zeitpunkt um einen Planeten zu beobachten, da er dann die ganze Nacht über am Himmel ist.
Jupiter, größter Planet des Sonnensystems, wird strahlend hell und ist derzeit nach dem Mond das hellste natürliche Objekt am Nachthimmel.
Im Teleskop werden Wolkenbänder in seiner Atmosphäre sichtbar. Gut zu erkennen sind auch seine vier größten Monde.
Saturn
wandert vom Wassermann in die Fische. Nach Einbruch der Dunkelheit steht er über dem südlichen Horizont. Anfang Januar geht er gegen 23.00 im Südwesten unter, Ende Januar gegen 21.30 Uhr.
Saturn ist mit bloßem Auge leicht zu finden. Im Telskop sehen wir sein Ringsystem und seine hellsten Monde.
Uranus
wandert durch den Stier. Anfang Januar geht er gegen 5.00 Uhr morgens im Westen unter, Ende Januar gegen 4.00 Uhr.
Uranus, drittgrößter Planet des Sonnensystems, kann mit einem Fernglas und einer Sternkarte oder App aufgespürt werden. Im Teleskop ist er als kleines Scheibchen sichtbar, auf dem keine Einzelheiten erkennbar sind.
Neptun
wandert langsam durch die Fische. Nach Sonnenuntergang steht er über dem südlichen Horizont. In diesem Jahr bewegt er sich - von der Erde aus gesehen- in der Nähe von Saturn. Der Ringplanet kann daher als Ausgangspunkt zum Aufsuchen genutzt werden.
Neptun kann mit einem Fernglas (auf einem Stativ) und einer Karte oder App gefunden werden. Im Teleskop erscheint Neptun als winziges Scheibchen, auf dem keine Einzelheiten sichtbar sind.




