Hier ist eine Übersicht über das Geschehen am Himmel in diesem Monat. Die Darstellungen des Himmels wurden mit der Freeware Stellarium erstellt. Die Fotos der Planeten entstanden an der Sternwarte Aachen. Durch Klicken auf die Abbildungen werden diese vergrößert.
Im Südwesten gehen Wassermann und Fische unter. Darüber steht das große Rechteck des Pegasus.
Über dem westlichen Horizont sehen wir noch die Sommersternbilder Schwan, Leier und Adler.
Durch den Wasserman bewegt sich der Planet Saturn. Er ist zur Zeit das hellste Objekt in dieser Region des Himmels und kann mit bloßem Auge leicht gefunden werden.
Jupiter ist der größte Planet des Sonnensystems. Am 10. Januar erreicht er seine Oppositionsstellung. Er steht dann - von der Erde aus gesehen - der Sonne genau gegenüber. Die Zeit um die Opposition bietet die beste Gelegenheit um einen Planeten zu beobachten, da er dann die ganze Nacht über sichtbar ist.
Im Teleskop zeigen sich Wolkenstrukturen Jupiters Atmosphäre und seine vier größten Monde.
Die am 30. Dezember 2025 gemachte Aufnahme zeigt zwei dunkle Wolkenbänder. Links von Jupiter ist der helle Mond Europa, rechts der Mond Io zu sehen.
Im Norden steht der Große Bär über dem Horizont. Seine sieben hellsten Sterne werden auch als der "Große Wagen" bezeichnet - die offizielle Bezeichnung des Sternbildes lautet jedoch Großer Bär.
Darüber steht der Kleine Bär - auch "Kleiner Wagen" genannt. Die Schwanzspitze des Kleinen Bären markiert den Polarstern. Die Verlängerung unserer Erdachse zeigt ziemlich genau auf den Polarstern. Daher scheint sich der gesamte Himmel um den Polarstern zu drehen, während dieser Stern zu jeder Zeit an der selben Stelle steht.
Viele Menschen denken, der Polarstern sei der hellste Ster am Himmel. Dies ist jedoch nicht so - der Polarstern ist relativ unauffällig. Um ihn zu finden gibt es einen Trick: Man denkt sich eine Linie durch die hinteren Sterne des "Großen Wagen" nach oben. In der fünffachen Verlängerung des Abstandes der beiden Sterne finden wir den Polarstern.
Um den Kleinen Bären windet sich der ausgedehnte Drache.
Über dem südöstlichen Horizont steht Orion, der Jäger aus der griechischen Sage. Orion ist an seinen drei "Gürtelsternen" leicht zu erkennen und eines der markantesten Sternbilder. Auffallend hell sind die rötliche Beteigeuze in der Schulter des Orion und der blauweiße Rigel im Fuß.
Beteigeuze (englisch Betelgeuse) ist ein rund 500 Lichtjahre entfernter roter Überriesenstern mit dem 600fachen Durchmesser und der 40.000fachen Leuchtkraft unserer Sonne. Mit nur 5.000 °C Oberflächentemperatur ist der Stern relativ kühl. Rigel ist rund 860 Lichtjahre entfernt und besitzt etwa den 80fachen Durchmesser unserer Sonne. Mit ca. 11.000 °C Oberflächentemperatur ist er wesentlich heißer. Er hat die 80.000fache Leuchtkraft unserer Sonne und gehört damit zu den hellsten Sterne in unserer Galaxie.
Darunter sehen wird als Orions Begleiter den Großen Hund, der den Hasen jagt. Hauptstern des Großen Hundes ist Sirius, hellster Stern am Nachthimmel. Sirius ist eigentlich nicht besonders leuchtkräftig, aber unserer Sonne besonders nah. Mit einer Entfernung von 8,6 Lichtjahren gehört er zu unserer nächsten Nachbarschaft. Sirius ist etwa doppelt so groß wie unsere Sonne und leuchtet 20mal so hell.
Das dominierende Objekte am mitternächtlichen Himmel ist Jupiter.
Im Osten geht das Frühjahrsternbild Jungfrau auf. Darüber stehen Löwe und Krebs.
Über dem südöstlichen Horizont erhebt sich die Wasserschlange, das größte Sternbild am Himmel. Da sie kaum helle Sterne enthält, ist sie etwas schwierig auszumachen.
















